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7 einfache Schritte, um Schüler*innen im Online-Unterricht mit itslearning zu aktivieren


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student at a table sharing information with her work group via video conferencing

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Bart van Kimmenade, Product Owner, itslearning

Videokonferenzen sind ein wesentlicher Bestandteil des Wechsel- und Hybrid-Unterrichts geworden. Für viele Lehrkräfte und Schüler*innen ist es inzwischen eine Notwendigkeit, Microsoft Teams-Meetings, Google Meet, Zoom oder andere Live-Video-Tools zu verwenden, um das Lernen in Zeiten der Schulschließungen fortzusetzen.

Effizient, effektiv und wirtschaftlich – solche Tools ermöglichen es Lehrkräften, mit ihren Schüler*innen und Kolleg*innen in Kontakt zu bleiben. Die Lernenden können über eine Echtzeit-Videointeraktion eine menschliche Verbindung zu ihren Lehrkräften und Mitschüler*innen aufrechterhalten.

Mit itslearning ist es jetzt noch einfacher, Live-Konferenztools zu verwenden. Sie können im Texteditor auf das Symbol klicken, um entweder einen Google Meet- oder MS Teams-Link hinzuzufügen. Dies kann überall dort erfolgen, wo der Texteditor in itslearning verfügbar ist, z.B. bei Aufträgen, Seiten und Ankündigungen.

Verwenden Sie ein beliebiges Video-Tool, das LTI unterstützt

Sie können auch jede andere Videokonferenzsoftware, wie bspw. Zoom oder Big Blue Button, nahtlos mit dem LTI-Tool (Learning Tools Interoperability) in itslearning verknüpfen. Einige Organisationen erlauben möglicherweise keine Videokonferenzen oder verwenden alternative externe Anbieter. Weitere Informationen dazu, welche Videokonferenz-Tools Ihnen zur Verfügung stehen, erhalten Sie von Ihren Systemadministrator*innen.

Hier finden Sie einige Ideen, wie Videokonferenzen am besten genutzt werden können, wenn Schüler*innen und Lehrkräfte sich nicht persönlich begegnen:

  • Legen Sie bestimmte Zeiten für Videokonferenzen fest
    • Videokonferenzen können dazu beitragen, das Lernen und Üben während der Distanzlehre effizienter zu gestalten. Als jemand, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Bildung beschäftigt, empfehle ich jedoch nicht, die gesamte reguläre Unterrichtszeit durch Videokonferenzen zu ersetzen. Es ist nicht gesund für Schüler*innen, mehrere Stunden vor einem Bildschirm zu sitzen. Wenn sich Schüler*innen zu stark auf die Videos verlassen, kann es auch dazu führen, dass sie sich langweilen und die Aufmerksamkeit verlieren.
  • Bestimmen Sie, welche Aufträge per Video ausgeführt werden sollen
    • Nicht alle Anweisungen müssen während einer Videokonferenz erfolgen. Es kann vorkommen, dass keine synchrone Kommunikation erforderlich ist, z. B. wenn Sie Ihren Schüler*innen mitteilen möchten, wo sie Informationen finden können. Senden Sie stattdessen eine Mitteilung oder zeichnen Sie eine Audio- / Videonachricht mit dem in itslearning integrierten Audio- / Videorecorder auf.
  • Video-Interaktion fördert die aktive Teilnahme und das Engagement
    • Ermutigen Sie Ihre Schüler*innen, ihre Videokamera einzuschalten und legen Sie die Zeit für Fragen und Antworten fest, damit die Schüler*innen mündlich Fragen für eine bessere wechselseitige Interaktion stellen können. Durch Gesichtsausdrücke, Körpersprache und Ton kann viel besser kommuniziert werden als durch eine einfache Textnachricht.
  • Teilen Sie die Klasse in kleinere Gruppen auf
    • Sie können „Breakout-Räume“ für gemeinsame Sitzungen verwenden. Kleinere Arbeitsgruppen ermöglichen eine bessere Interaktion und Kommunikation. Kleinere Gruppen ermutigen nicht nur ruhigere Schüler*innen, sich stärker zu beteiligen, sondern sie sind auch eine gute Möglichkeit für die Lerner*innen, die Führung zu übernehmen und zu „unterrichten“ (Wissen mit Gleichaltrigen zu teilen). Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler*innen, die das Gelernte „lehren“, ein besseres Verständnis und eine bessere Wissenserhaltung sowie andere Vorteile haben, wie dieser Artikel erklärt.
  • Sicherheit und Datenschutz
    • Seien Sie sich potenzieller Risiken bewusst. Wählen Sie einen Anbieter aus, der DSGVO-konform ist. Legen Sie die Daten fest, die der Anbieter sammeln und speichern darf und wissen Sie Bescheid, wie diese Daten verwendet werden. Bringen Sie in Erfahrung, wer der Datenverarbeiter ist. Verwenden Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung für mehr Sicherheit und sperren Sie Ihre Live-Sitzungen, um Online-Eindringlinge zu verhindern.
  • Trainieren Sie die Regeln für eine gute Cyber-Hygiene
    • Stellen Sie sicher, dass alle Lehrkräfte und Schüler*innen über Datenschutz und DSGVO informiert sind. Sprechen Sie mit Ihren Schüler*innen über die Regeln Ihrer Schule für den Online-Unterricht, wie bspw. das Aufzeichnen des virtuellen Unterrichts und das Posten der Aufzeichnungen in sozialen Medien.
  • Verbindung zu Eltern und Erziehungsberechtigten
    • Videokonferenzen sind eine großartige Möglichkeit, um die Beziehungen zu Eltern und Erziehungsberechtigten aufrechtzuerhalten, insbesondere wenn Sie jüngere Schüler*innen unterrichten. Eltern sollten jedoch nicht zusammen mit ihren Kindern an Online-Kursen zu Hause teilnehmen, es sei denn, Sie haben den Kurs für Eltern geöffnet. Ihre Online-Sitzungen sollten sich nicht von Ihrem physischen Klassenzimmer unterscheiden, mit ähnlichen festgelegten Grenzen.

Videokonferenzen verleihen dem Remote-Lernen eine persönliche Note und es gibt viele weitere Möglichkeiten, Videotools zu verwenden, um eine Verbindung herzustellen und spannendes Lernen zu ermöglichen. Sie können jederzeit Ihre Ideen teilen und sich von anderen Lehrkräften in der itslearning-Community inspirieren lassen, indem Sie unsere deutsche Facebook-Gruppe besuchen.

Für weitere Tipps zum Thema schauen Sie sich unser #itsCommunity Event „Wie aktiviere ich Schüler*innen“ mit der erfahrenen Lehrerin und digitalen Beraterin der Forsyth Schools (USA) an. Das Event wurde auf Englisch abgehalten und mit deutschen Live-Untertiteln versehen:

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Leitfaden: Auswahl des besten LMS für Ihre Schule(n)


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