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Bring Your Own Device Experte


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Dietmar KückIm Forum Schule & Unterricht auf dem itslearning Nutzertreffen 2015 in Bremen geht es nicht nur um die Frage, wie unterschiedliche Geräte auf die Plattform zugreifen können. Auch die Perspektive wird beleuchtet, ob das Mitbringen schülereigener Geräte bald zur Selbstverständlichkeit gehört. Mit itslearning ist all das schon heute möglich.

Im Hamburger Pilotprojekt „Start in die nächste Generation“ sammeln Schulen bereits heute Erfahrungen mit dem BYOD-Konzept. Wir sprachen mit Dietmar Kück, Lehrer und Projektleiter, der aus erster Hand auf dem Nutzertreffen über seine Erfahrungen an der Stadtteilschule Oldenfelde berichten wird.

Herr Kück, welche Rahmenbedingungen wurden Ihrer Schule von der Behörde für Schule und Berufsbildung im Rahmen des BYOD-Projektes zur Verfügung gestellt?

Die Stadt Hamburg baut die benötigte IT-Infrastruktur auf. Die Schulen erhalten über das Glasfasernetz der Stadt einen Breitband-Internetzugang mit Jugendschutzfilter und eine „ressourcen-intelligente“,  schulflächendeckende und sichere WLAN-Ausstattung. Es wird eine „Schul-Cloud“ mit strengen datenschutzkonformen Zugängen für alle Nutzer eingerichtet. Dieses deutschlandweit innovative Pilotprojekt der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg bietet neben der IT-Ausstattung auch bildungsrelevante Anwendungen wie die internetbasierte Lernplattform itslearning, interaktiven Online-Lernangebote, computergestützte, diagnostische Werkzeuge sowie adaptive Lernsysteme.

Welche Erfolge und Effekte beobachten Sie bisher beim Einsatz der Schülergeräte?

Das Arbeiten und Lernen ist jederzeit und überall möglich. Die Lernplattform itslearning dient an unserer Schule zur Zeit zur Unterrichtsplanung, als Schnittstelle und als Ausgangspunkt für weitere Lernangebote. Die Motivation der Schülerinnen und Schüler und das Klassenklima haben sich verbessert. Das Hamburger Pilotprojekt bietet mir Chancen, über „ein Mehr“ an individualisierten Unterrichtsangeboten zu verfügen. Demzufolge lassen sich nicht nur individualisierte, also den jeweiligen Bedürfnissen der Schüler angepasste Aufgaben, Leistungsüberprüfungen oder ganze Unterrichtseinheiten erstellen. Die digitalen Lernangebote bieten den Lehrern eine Reihe computergestützter, diagnostischer Werkzeuge und adaptive Lernsysteme an, mit deren Hilfe insbesondere starke Schüler gezielt gefordert und schwache Schüler besser gefördert werden können.

Was möchten Sie auf dem itslearning Nutzertreffen in Bremen in das  Forum Schule & Unterricht einbringen und welche neuen Erkenntnisse erhoffen Sie sich?

Gerne stehe ich für alle Fragen bezüglich der praktischen Umsetzung des Hamburger Pilotprojekts und der Realisierung von BYOD in Schule im Allgemeinen zur Verfügung. Mitnehmen möchte ich meinen Kopf voller Ideen für die weitere Arbeit mit meinen Schülerinnen und Schülern und der Arbeit am Thema BYOD in Schule in Hamburg, Niedersachsen, Bremen sowie bundesweit. Ich freue mich auf die zwei intensiven und sicher motivierenden Tage.

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