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Diskutieren Sie mit! Was sind Faktoren einer erfolgreichen Medienbildung?


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Auf dem Medientag & BarCamp Wireless Learning haben wir ExpertInnen auf ein Podium geladen, die unter Moderation von Bernhard Meffert (Schulleitung des Raiffeisen-Campus) Erfolgsfaktoren für Medienbildung an Schulen diskutieren.

Wir haben bereits einige Statements der DiskutantInnen für Sie eingefangen und bitten Sie, Ihre Meinung am Ende dieser Seite als Blogpost zu hinterlassen. Besonders dann, wenn Sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Bestimmt wird Ihr Kommentar im Podium mitdiskutiert.

Es diskutieren u. a.:

Dr. Ramona Lorenz, Akademische Rätin am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund, Leitung Projekt Schule digital – der Länderindikator

Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei die „medienbezogene Kooperation von Lehrkräften, die mittel- und langfristig die Implementation digitaler Medien im Unterricht begünstigt, Lehrkräfte in ihrer Arbeit entlastet und die Professionalisierung der Lehrkräfte im Bereich der Medienbildung vorantreibt.“ 

Wie diese Kooperation an der Gastgeberschule und vielen weiteren Schulen aussieht, ist ein Hauptthema der Veranstaltung, denn digitale Medien bieten weitaus mehr als Insel-Anwendungen einzelner Lehrkräfte. Das gesamte Kollegium kann behutsam aktiviert und motiviert werden.


Dr. Rainer Ballnus, Leitung Zentrum für Medien im Landesinstitut für Schule Bremen

Dr. Ballnus fordert zu definieren, wie die Schule auf den „digitalen Leitmedienwechsel reagieren soll. Ohne den Willen aller Beteiligten, die Schule den veränderten Bedingungen anzupassen, wird wenig geschehen.“ 

Bremen hat als erstes Bundesland ein ganzheitliches Konzept für alle Schulen umgesetzt, das u. a. ein stadtweites Identity Mangament aus dem Hause Univention, ein Konzept für ‚Bring your own device‘ und ein zentrales, einheitliches Lernmanagementsystem für pädagogische Prozesse sowie Fortbildungen und Schulentwicklungsbegleitung beinhaltet.


Ulf Neumann-Welkenbach, stellv. Schulleitung am Frauenlob-Gymnasium MainzNeumann-Welkenbach ist der Überzeugung, dass „Medienbildung dann gelingen kann, wenn SchülerInnen ihre Medienwirklichkeit mit in Schule und Unterricht einbringen und die Lehrerinnen und Lehrer die notwendige Neugier mitbringen. Medienbildung an Schulen ist somit ein wechselseitiges Lernen und ’sich bilden’“. 

Da Lerner konsequenterweise auch mit einbezogen werden sollten, freuen wir uns besonders über die Diskussionsbeiträge von Johannes Großmann:


Johannes Großmann, Lerner am Raiffeisen-Campus und Vorstandsvorsitzender der Schülergenossenschaft RC Snackbar eSG

Großmann stellt fest, dass in einer gemeinsamen virtuellen Lernumgebung „auch die Lerner untereinander z. B. effektiver an Projekten arbeiten können. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Mobilität. Gerade in der heutigen Zeit ist es von Vorteil, von überall Zugriff auf seine Daten zu haben und auch daran weiterarbeiten zu können.“ 


Ja, Sie! Auf einem freien Stuhl können Sie Platz nehmen und Ihre Frage stellen oder Ihre Meinung sagen.Bitte hinterlassen Sie auch am Ende dieser Seite Ihren Beitrag, vorher dürfen Sie hier nicht weg! 😉 

Moderation:

Bernhard Meffert, Schulleiter am Raiffeisen-Campus Dernbach

„Wir wollen am Raiffeisen-Campus einen aufgeklärt-kritischen Umgang mit digitalen Medien vorleben und die Effizienzsteigerung durch digitales Lernen vor allem zu einem zunächst paradox anmutenden Zweck nutzen: Uns als Menschen in Schule ganz analog zu begegnen und miteinander ins echte Gespräch zu kommen.


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