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Was ist ein LMS und benötigt Ihre Schule eines?


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Veröffentlicht von: Mauricio Romero

Ein Lernmanagementsystem (LMS) bietet Bildungseinrichtungen eine optimierte und benutzerfreundliche Online-Umgebung für Pädagog*innen, Student*innen und Administrator*innen. Es ist ein Ort, an dem Lernlücken identifiziert, Unterrichtsstunden und stoffliche Einheiten erstellt, Inhalte und Kurse organisiert und bereitgestellt werden. Außerdem werden die Leistungsdaten der Schüle*innen bewertet, während der Fortschritt der Lerner*innen in Echtzeit verfolgt und überprüft wird.

Schulen, Hochschulen und Universitäten verwenden ein LMS „für die Organisation und Durchführung von Lernaktivitäten sowie für die Erfassung von Daten aus dem Unterrichtsumfeld“ (Gartner, 2012).

Der Hauptzweck einer LMS-Lösung – wie itslearning – besteht darin, das Lehren und Lernen zu verbessern. Diese Technologie sollte jedoch immer die Lernziele, Zielsetzungen und anderen Anforderungen der Lerngemeinschaft unterstützen. Pädagogik sollte technologieführend sein. Ein LMS, das akademische Ziele vollständig unterstützt, ermöglicht es Pädagog*innen und Administrator*innen, Studierende und Fachleute auf ihre zukünftige Ausbildung und beruflichen Erfolg vorzubereiten.

Pädagogik sollte technologieführend sein. Ein LMS, das akademische Ziele vollständig unterstützt, ermöglicht es Pädagog*innen und Administrator*innen, Studierende und Fachleute auf ihre zukünftige Ausbildung und beruflichen Erfolg vorzubereiten.

Richten Sie Ihr LMS an den akademischen und digitalen Zielen Ihrer Schule aus

Es ist wichtig, ein Unterrichts- und Lernmodell zu entwickeln, das Technologie auf jeder Bildungsebene einbezieht. Bevor Sie mit der Evaluierung einer Lernplattform und anderer Tools beginnen, muss Ihre Institution Ihre gewünschten Ziele definieren. Wie sollen Unterricht und Lernen in Ihrer Organisation aussehen? Was sollen Lehrkräfte und Schüler*innen tun können? Wie gut unterstützt die Organisation das Präsenz-, Remote- und Hybrid-Lernen? Ihre Wahl des LMS sollte von den Zielen abhängen, die Sie für Ihre Schüler*innen festgelegt haben.

Deshalb ist es wichtig, diese Ziele zu Beginn Ihrer Suche nach einem LMS zu definieren. Dann können Sie bestimmen, wie Technologie Lehrkräften helfen wird, den Unterricht effektiver zu differenzieren und das Lernen zu personalisieren, um verbesserte Lernergebnisse zu erzielen.

Zum Beispiel möchten Universitäten und Schulen möglicherweise Tools für soziales Engagement und Kooperationsräume integrieren, um Kurse zu unterstützen. Schulen können sich philosophisch mit sozialem und emotionalem Lernen ausrichten oder Lehren und Lernen an den vier Ks orientieren: kritisches Denken, Kreativität, Kollaboration und Kommunikation. Andere Institutionen könnten auch Lernansätze wie projektbasiertes Lernen, Blended oder Hybrid Learning spezifizieren. Dies sind nur einige der Möglichkeiten.

Sobald sich Administrator*innen und die Schulleitung für einen pädagogischen Ansatz entschieden haben, wird mit der Erforschung von Optionen und der Bewertung von Technologien begonnen. Suchen Sie nach Technologien, die dem Bildungsumfeld angepasst sind, da diese mit dem Input von Pädagog*innen entwickelt werden. „EdTech“, das auf das Geschäftsumfeld zugeschnitten ist, verfügt möglicherweise nicht immer über die Werkzeuge und Tools, die für einen personalisierten Unterricht und die Betreuung junger Lerner*innen erforderlich sind.

Was kann ein LMS?

Ein gutes Lernmanagementsystem bietet einen konsistenten Rahmen für den Unterricht und die Messung der Ergebnisse von Schüler*innen. Durch die Schaffung eines zentralen Sammelpunktes für Lernziele, Kurse und Bewertungen ist ein LMS eine effektive Möglichkeit, das Lehren und Lernen zu unterstützen.

Die Anpassung an die bevorzugten Lernmethoden von Schüler*innen ist entscheidend für personalisiertes Lernen.

Eine der wesentlichen Leistungen, die ein LMS bietet, ist ein effizientes Curriculum-Management. Per Definition ist Curriculum Management die Auswahl von Lehrplänen und -inhalten. Das Lehrplanmanagement umfasst aber auch die Bereitstellung von Unterrichtsressourcen und die Sicherstellung, dass die Lehrkräfte über die Schulungen und Unterstützungen verfügen, die erforderlich sind, um den Schüler*innen den Lehrplan effizient zu vermitteln und die Leistung zu bewerten. Flexibilität bei der Demonstration von Fähigkeiten ist wichtig für das Curriculum-Management. Zum Beispiel können die Schüler*innen ihr Wissen auf verschiedene Arten unter Beweis stellen, z. B. durch das Erstellen einer Folienpräsentation, eines Videos oder eines Podcastes. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sie ein Kunstprojekt erstellen. Die Anpassung an die bevorzugte Lernmethode eines Schülers oder einer Schülerin ist entscheidend für personalisiertes und individuelles Lernen.

Ein gutes LMS kann auch die Effizienz der Lehrkräfte verbessern und ihnen mehr Zeit mit ihren Schüler*innen ermöglichen. Mit einem LMS können Lehrende lernzielbasierte Bewertungen erstellen, durchführen und beurteilen. Ein effizientes LMS kann auch professionelle Lernziele unterstützen, indem es Pädagog*innen von einem einzigen, zentralen Ort aus einfachen Zugang zu Ressourcen zur beruflichen Entwicklung bietet. Ihr System sollte Lehrkräften auch die Möglichkeit geben, zusammenzuarbeiten, Lektionen zu teilen und sich an anderen Formen des kollegialen Lernens zu beteiligen.

Worauf ist bei einem LMS zu achten?

Ein effizientes LMS wird den Workflow für Lehrkräfte und Administrator*innen intelligent steuern. Die beste Option sind Cloud-basierte Lösungen, die die Unterrichtsplanung, standardbasierte Einheiten, Bewertungen und Berichte zentralisieren. Hier sind einige hilfreiche LMS-Funktionen, um sicherzustellen, dass Sie das Beste aus dem herausholen, was ein Learning-Management-System bieten kann:

  • Nur eine einzige Anmeldung für eine Lernplattform, die Cloud-Tools von Drittanbietern, einschließlich Google Suite und Microsoft Office, anstelle mehrerer nicht verbundener Systeme und Apps vollständig integriert.
  • Ein gehostetes Portal, das Bildungsprozesse verbindet und verbessert, während die Schüler*innen im Mittelpunkt stehen. Ein LMS sollte Schlüsselprozesse der Bildung wie Planung, Engagement, Lehre, Bewertung, Reflexion und Berichterstattung unterstützen.
  • Kernfunktionen wie Planung, Aufgaben, Kommunikation und Testwerkzeuge oder Tools, die auf die Lernstandards der Institution abgestimmt sind.
  • 360°-Berichterstattung, die Einblicke in die Leistung der Schüler*innen bietet, um den Unterricht an den Lernfortschritt anzupassen und um Ergebnisse und Schwierigkeiten der Schüler*innen rechtzeitig zu erkennen.
  • Automatisierung von Routineaufgaben, die den Lehrkräften Zeit ersparen und dazu beitragen können, allen Schüler*innen die gleichen Unterrichtsstandards zu bieten – auch in großen Gruppen.
  • Mittlere bis große Universitäten und Schulen würden aus einem LMS für Unternehmen zusätzlichen Nutzen ziehen. Ein LMS auf Unternehmensebene bietet ihnen die Möglichkeit, die Effizienz der Lehrkräfte zu maximieren, eine standardbasierte Kontinuität des Unterrichts zu schaffen und über die Leistung der Schüler*innen auf Einzel-, Gruppen- oder Organisationsebene zu berichten. Die Integration all dieser Faktoren in einem zentralen Hub erleichtert die datengesteuerte Entscheidungsfindung und den gezielten Unterricht für verbesserte Lernergebnisse.

    Diese Ergebnisse können Bildungseinrichtungen mit einem LMS erzielen

    Es ist wichtig zu verstehen, dass Lernmanagement für Bildungseinrichtungen nicht nur eine weitere Software ist, die Lehrkräfte erlernen können. Es kann auch als EdTech-Hub für die berufliche Entwicklung dienen.
    Ein LMS kann den meisten Ihrer Bildungstechnologiedienste und -tools ein Zuhause bieten. Hier sind einige der Ergebnisse, die Sie von einem Bildungs-LMS erwarten können.

    Lehrkrafteffizienz: Sowohl Lehrplan- als auch Content-Management-Funktionen erhöhen die Effizienz der Lehrkräfte, indem sie Doppelarbeit beim Wechsel von einem nicht verbundenen Lernprogramm zu einem anderen vermeiden.

    Konsistenz des Lehrplans: Die Ausrichtung auf Standards, Lernziele, Unterrichtseinheiten und Lernressourcen hilft Lehrkräften, eine konsistente Lernumgebung für alle Schüler*innen zu schaffen, die die Gerechtigkeit und den Zugang verbessert.

    Datengesteuerte Entscheidungsfindung: Ein Berichtsystem stellt die Verbindung zwischen Bewertung und Unterrichtswirkung her, wenn sich die Schüler*innen in Richtung der Kompetenz bewegen. Diese Funktionalität unterstützt personalisierte Lernstrategien für alle Schüler*innen und bietet einen echten Einblick in deren Leistung.

    Unterrichtseffektivität: Die Verwendung des LMS für die berufliche Entwicklung erfordert die LMS-Implementierung und die Akzeptanz der Plattform durch die Lehrkräfte. Eine höhere Lehrer*innenakzeptanz führt zu einer höheren Unterrichtseffektivität, da Lehrkräfte lernen, differenzierten Unterricht und personalisierte Lernmöglichkeiten mit ihren Schüler*innen zu verfeinern.

    Engagement der Schüler*innen: Ein stärkeres Engagement der Schüler*innen und die Förderung der aktiven Teilnahme an den Kursen können die Motivation stark steigern.
    Tipp: Lesen Sie Angela Burgess beste Tipps (inklusive Video), mit denen sie ihre Schüler*innen erreicht und aktiviert.

    Zusammenarbeit: Die Kommunikationstools des Systems ermöglichen Lehrkräften und Schüler*innen die Zusammenarbeit und bieten den Lerner*innen zusätzliche Möglichkeiten, Feedback zu erhalten und zu geben – zum Beispiel mit der Peer-Assessment-Funktion.

    Wie wählen Sie das richtige LMS für Ihre Institution aus?

    Sobald die Leitung an einer Universität oder Schule das Unterrichts- und Lernmodell entwickelt, die Unterrichts- und Lernergebnisse festgelegt und die berufliche Entwicklung ausgewählt haben, um Pädagog*innen bei der Bereitstellung dieser Lernergebnisse zu unterstützen, ist es an der Zeit, das LMS für Ihre Institution auszuwählen, das zu diesem Modell passt.

    Es ist wichtig, dass die LMS-Software vollständig kompatibel ist, d.h. sie ist integriert und kommuniziert mit anderen Softwaresystemen wie dem Student Information System (SIS). Unternehmen bewegen sich weg von isolierten Systemen, da die Arbeit der Systemadministrator*innen und Lerhkräften viel effizienter ist, wenn Systeme miteinander kommunizieren können. Die meiste Software ist jetzt Cloud-basiert, was die Bereitstellung und Implementierung vereinfacht. Ein gutes LMS trägt zu einem harmonischen digitalen Ökosystem bei und vereinfacht die Interaktion mit Benutzer*innen und IT-Supportmitarbeiter*innen.

    Wenn möglich, beziehen Sie Vertreter*innen aller Interessengruppen ein, um sich an der Identifizierung und Sammlung von Bedürfnissen und der Überprüfung potenzieller LMS-Technologien zu beteiligen. Es ist besonders wichtig, dass die Lehrbeauftragten einbezogen werden, da sie die Hauptbenutzer*innen des LMS sein werden. Es wird die Annahme und Umsetzung beschleunigen, wenn die Lehrkräfte in den Entscheidungsprozess einbezogen wurden.

    Überprüfen Sie die folgenden Kriterien, um festzustellen, ob das zu überprüfende LMS über die in diesem Artikel beschriebenen empfohlenen Funktionen verfügt.

    Kriterien für die Bewertung eines LMS für Bildungseinrichtungen

  • Es richtet sich nach den Lernzielen der Organisation aus.
  • Es trägt dazu bei, das Lehren und Lernen zu verbessern, indem lernzielbasierte Lektionen, Ressourcen und Bewertungen in einem zentralisierten System zusammengefasst werden.
  • Es zentralisiert die Lehrplanverwaltung.
  • Es bietet Lehrkräften die Flexibilität, sich an ihren persönlichen Unterrichtsstil anzupassen.
  • Es unterstützt differenzierten Unterricht und individualisiertes Lernen.
  • Es erleichtert die Zusammenarbeit und Kommunikation.
  • Es optimiert Arbeitsabläufe und unterstützt schüler*innenorientiertes Lernen.
  • Es verfügt über eine detaillierte Berichterstattung auf Einzel-, Gruppen- und Organisationsebene, das Einblicke in das Lernen der Schüler*innen bietet.
  • Es ist einfach zu bedienen, intuitiv und transparent für alle Beteiligten, einschließlich Administrator*innen, Lehrkräften und Schüler*innen.
  • Es lässt sich in die besten Cloud-Tools und vorhandenen Programme im Unternehmen integrieren.
  • Es schützt die personenbezogenen Daten der Schüler*innen. Erfahren Sie, wie Sie Risiken in Bezug auf die Einhaltung der DSGVO minimieren können.
  • Es vergrößert sich, wenn die Universität oder Schule wächst und sich die Lernbedürfnisse ändern.

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